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Gedenkort Wildenbruchplatz: die Ausstellungshalle

verfasst von: AG „Erinnerungsort Wildenbruchplatz“

Die Ausstellungshalle am Wildenbruchplatz zählte seinerzeit zu den größten Holzbau-Rundhallen der Welt und wurde 1925 in Betrieb genommen. Hier wurden zahlreiche Ausstellungen gezeigt. Neben Kunst und Kultur diente sie auch lokalen Gewerbetreibenden zur Präsentation der eigenen Firma auf den dort stattfindenden Messen. Ein Dokument aus dem Jahr 1926 bescheinigt der Halle ein Fassungsvermögen von 1.736 Sitz- und 2.800 Stehplätzen.

Aus Luftschutzgründen und Brandgefahr wurde die Ausstellungshalle, neben weiteren (Holz-)Gebäuden in der Stadt, Anfang des Jahres 1944 abgetragen.

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Das Projekt „Erinnerungsortetafel am Wildenbruchplatz“

Über die AG „Erinnerungsort Wildenbruchplatz“

Gedenkort Wildenbruchplatz

Der Wildenbruchplatz befindet sich in Bulmke-Hüllen, etwa zehn Gehminuten in nordöstlicher Richtung vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof entfernt. Er war lange Zeit ein vergessener Ort mit NS-Vergangenheit. Um diese Spuren des Nationalsozialismus sichtbar zu machen, erinnert eine Erinnerungsortetafel an die deportierten Juden und Jüdinnen, die am 27. Januar 1942 in einem „Judensammeltransport” vom nahegelegenen Güterbahnhof in das Ghetto Riga deportiert wurden. Ihre letzten Tage in Ungewissheit verbrachten sie in der Ausstellungshalle auf dem Wildenbruchplatz unter schwer vorstellbaren Zuständen und warteten bei Minustemperaturen auf ihren Abtransport.

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Laufend erinnern – Podcast #5

Auch in der fünften Folge des Podcasts der Schalker Fan-Ini geht es um das Thema Euthanasie. Monika und Susanne sprechen über Berta Haut, über Krankenmorde und das Geschehen in Hadamar. Wer sich mit diesem Thema tiefgehender beschäftigen möchte, dem seien diese Quellen empfohlen:

* Das Buch „Die Belasteten: ›Euthanasie‹ 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte“ von Götz Aly
* Die Website www.gedenkstaette-hadamar.de

Hier geht’s zur Folge #5.

Laufend erinnern!

Forschungsprojekt mit Podcast der Schalker Fan-Initiative

Welche Geschichten verbergen sich hinter den Namen, die auf einer Grabplatte für NS-Opfer auf dem Westfriedhof in Gelsenkirchen-Heßler angebracht sind? Wer waren die Menschen und was ist mit ihnen geschehen? Warum wurden sie getötet und wie sind die vom NS-Staat Verfolgten schließlich auf dem Westfriedhof gelandet? Diesen Fragen geht eine Arbeitsgruppe der Schalker Fan-Initiative zusammen mit dem ISG im Rahmen eines bürgerwissenschaftlichen Projektes nach.

Projekt-Logo der Schalker Fan-Initiativer

Unter wissenschaftlicher Begleitung des ISG hat die AG einige Schicksale erforschen können. Am Anfang war nur bekannt, dass sie Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung geworden sind, inzwischen konnten die Forschenden über die Hälfte der dort Bestatteten zahlreiche Informationen herausfinden. Nachfolgende Podcast-Folgen stehen zur Verfügung, in denen die Beteiligten über ihre Forschung und über die Erkenntnisse berichten.

Podcast „Laufend erinnern“ – Folge 1 | Schalker Fan-Initiative e.V.

Podcast „Laufend erinnern“ – Folge 2 | Schalker Fan-Initiative e.V.

Podcast „Laufend erinnern“ – Folge 3 | Schalker Fan-Initiative e.V.

Podcast „Laufend erinnern“ – Folge 4 | Schalker Fan-Initiative e.V.